Douglas

„Hannah Gadsby hat Comedy neu erfundenund „Hannah Gadsby weiß nicht, was Comedy ist“ – zwischen diesen Extremen bewegten sich 2018 die Reaktionen auf den unglaublichen Erfolg ihres ersten Netflix-Specials „Nanette“. Wer diese Show noch nicht gesehen hat, sollte jetzt aufhören zu lesen und sich den Abend freinehmen, denn ihr zweites Special Douglas, das diese Woche Online-Premiere feierte, schließt nahtlos daran an. Hannah bleibt sich darin thematisch treu und findet Humor, wo man ihn nicht erwarten würde: in Trauma. Als queere, übergewichtige Autistin, die es wagt, auf Bühnen Witze über das Patriarchat und ihre folglich sehr zahlreichen Hater zu machen, geht ihr der Stoff nicht so schnell aus. Und trotzdem ist „Douglas“ schon wieder eine Neuerfindung des Stand-Up. Ohne zu viel verraten zu wollen: Das Thema dieses Specials ist Hannahs Autismus und warum er sie zu so einer genialen Komikerin und Aktivistin macht. Es ist wirklich nicht zu viel versprochen, wenn ich sage: Ihr werdet lachen, ihr werdet weinen (vor Wut) und ihr werdet ein bisschen besser verstehen, warum die Welt ist, wie sie ist.

Showplakat: Netflix

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