Maze Runner

Der Trailer zu Maze Runner erinnerte mich an „Cube“, „Lost“ und „Herr der Fliegen“ – allesamt Werke, die mich in unterschiedlichem Ausmaße fasziniert haben. Und genau wie eine Mischung aus den drei Genannten fühlt sich der komplette Film erfreulicherweise auch an. Wie „Cube“, weil eine Gruppe von Personen keine Ahnung hat, wer sie aus welchem Grund an einen bestimmten, sich ständig verändernden Ort gebracht hat. Wie „Lost“, weil ein mysteriöses Monster mit ähnlichen Soundeffekten die größte Bedrohung darstellt. Und wie „Herr der Fliegen“, weil es sich um Kinder und Jugendliche handelt, die untereinander über verschiedene Fragen in (gewalttätige) Konflikte geraten. Und oben drauf: ein Labyrinth! Ja, das hat richtig Spaß gemacht. Die Charaktere funktionieren, die jungen Schauspieler überzeugen und wenn sich „die Auserwählten“ in eben jenes Labyrinth begeben, dann ergibt das auf einer großen Leinwand gewaltige, beeindruckende Bilder und spannend inszenierte Actionszenen – insbesondere dann, wenn es sich auch noch verschiebt oder gerade in sich zusammenbricht. Auch die – teils brutalen – Dynamiken innerhalb der Gruppe und die zahlreichen Wendungen, die nicht unbedingt überraschend sind, aber immer wieder im richtigen Moment neue Akzente setzen, tragen den Film über die fast zwei Stunden Laufzeit. Die Erklärung für ganze Geschehen ist am Ende ein bisschen hanebüchen, aber wenn man diesbezüglich keine übertriebenen Erwartungen mitbringt, lässt sich das ganz gut verkraften. Schließlich werden gleichzeitig schon die Weichen für die Fortsetzungen gestellt. Und auf die habe ich nun richtig Bock. Ebenso auf die Bücher – und das soll bei mir wirklich was heißen.

 

Filmplakat: 20th Century Fox

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